Fußball-Verband zieht Halbzeit-Bilanz
Unter dem Motto „Halbzeit – aber keine Pause“ wurde auf die ersten beiden Jahre der neuen Führung zurückgeblickt. Unter anderem wurden Unterliga und Regionalliga neu organisiert. Auch der Umzug des Verbandes nach Ebenthal ist geplant, muss aber noch warten.
Seit 2023 ist der Rechtsanwalt Martin Mutz Präsident des Kärntner Fußballverbandes. Das Team um Mutz mit den Vizepräsidenten Tamara Krammer, Thomas Jank und Gerhard Engl zeigte sich stolz auf die Reform in den Unterligen. Durch eine Dreiteilung gebe es nun mehr regionale Derbys und es würden weniger Reisekosten anfallen, hieß es. Gleiches gelte für die neue Regionalliga ab Herbst, mit acht Kärntner und acht steirischen Vereinen.
Mutz: Mädchen werden an jeweiliger Schule unterstützt
Rund 100.000 Euro fließen in die Mädchen-Akademie, die in Spittal und Klagenfurt an den BORGs bzw. dem Schulsportleistungsmodell Kärnten (SSLK) ihren Betrieb aufnimmt. Präsident Mutz sagte, es seien um die 20 Spielerinnen, die im ersten Jahr an den beiden Standorten zusammenkommen und trainieren werden.
„Die Mädchen können aber natürlich auch in anderen Schulen zur Schule gehen und wir werden versuchen, das Training bestmöglich zu koordinieren. Wir haben einen Unterstützer mit dem Land Kärnten. Wir haben eigene finanzielle Mittel, die wir da hineinstecken und versuchen, einfach noch einen Sponsor zu finden“, sagte Mutz.
Umsiedlung des Verbandes muss warten
Größter Budgetposten im Verband sind die Unterstützungen für Vereinsinfrastruktur. Hier werden pro Jahr etwa 270.000 Euro freigegeben. Die Umsiedlung des Verbandes aus der Innenstadt nach Ebenthal, inklusive dem Trainings-Campus, muss vorerst warten, sagte der Fußballpräsident: „Der Stand ist der, dass wir einen Käufer für das Gebäude hier suchen, parallel dazu die Kosten eines möglichen Umbaus bei der Sportanlage Ebenthal evaluieren. Wenn sich beides matcht und wir das, was wir zusätzlich brauchen, an Förderungen zur Verfügung gestellt bekommen könnten, dann wird es stattfinden. Wenn es sich nicht ausgehen sollte, werden wir hierbleiben und können das Projekt leider nicht umsetzen.“
Auch fünf Kärntner Schiedsrichter haben in den vergangenen beiden Jahren den Sprung in die Bundesliga geschafft. Bedeutend ist der Fußball auch weiterhin in der Gesellschaft. Jeder eingesetzte Euro sorgt für 27 Euro an Wertschöpfung.
